Erhöhte Waldbrandgefahr in Vorarlberg

In Vorarlberg herrscht aufgrund der Temperaturen und der Trockenheit derzeit erhöhte Waldbrandgefahr. Darauf machte die Landesregierung am Freitag in einer Aussendung aufmerksam. Man rufe die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht und verantwortungsvollem Verhalten im Wald und in Schilf- und Uferzonen auf, hieß es. Wald- und Vegetationsbrände zählten zu den herausforderndsten Einsätzen für die Feuerwehren, durch umsichtiges Verhalten seien diese vermeidbar.
In Vorarlberg seien bisher rund 700.000 Euro aus dem Österreichischen Waldfonds in die Waldbrandvorsorge geflossen, damit sei etwa ein mit der FH Vorarlberg entwickeltes Monitoringsystem zur Einschätzung der Waldbrandgefahr installiert worden. Dieses liefere an zehn Standorten laufend lokale Messdaten zur Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Zudem wurden zwei Feuerwehr-Waldbrandstützpunkte in Bürs und Bings-Stallehr (Bez. Bludenz) bzw. in Bezau (Bregenzerwald) eingerichtet.