Vier Mädchen gewannen Klassik-Nachwuchspreis “Goldene Note”

21.05.2022 • 22:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Vier Mädchen aus Wien und Südtirol holten sich heuer den Klassik-Nachwuchspreis “Goldene Note”. Neun junge Musikerinnen und Musiker hatten in der ORF-Final-Show um Preise für Streich-, Tasten und Blasinstrumente gerungen, auch ein Publikumspreis wurde vergeben. Begleitet wurden sie dabei vom Big Island Orchester Wien unter der Leitung von Martin Gellner. Das von Alfons Haider und Leona König moderierte, voraufgezeichnete Finale war am Samstag um 20.15 in ORF 2 zu sehen.

Die aus Violinistin Lidia Baich, Bariton Clemens Unterreiner und Rebecca Horner, Solotänzerin des Wiener Staatsballetts, bestehende Jury entschied sich schließlich für eine rein weibliche Gewinnerriege. So ging die “Goldene Note” in der Kategorie Tasteninstrumente etwa an die zwölfjährige Sunny Ritter aus Wien, die sich mit Mozarts Sonate Nr. 11 A-Dur “Rondo Alla Turca”, KV 331, an die Spitze spielte. Bei den Gewinnerauftritten standen die Jurymitglieder den Siegerinnen zur Seite, gemeinsam mit Ritter trat Staatsopernsolistin Horner auf.

In der Kategorie Streichinstrumente gewann die 13-jährige Mariam Abouzahra aus Wien mit dem “Säbeltanz” aus dem Ballett “Gayaneh” von Aram Chatschaturjan, in der Kategorie Blasinstrumente die 13-jährige Südtirolerin Chantal Ramona Veith aus Bozen für ihre Darbietung von Cécile Chaminades “Concertino, op. 107” auf der Querflöte. Die zehnjährige und damit jüngste Finalistin – Pianistin Sona Tamura aus Wien – begeisterte mit Claude Debussys “Clair de Lune” und erhielt den Publikumspreis. Für diesen konnte vorab per Online-Voting abgestimmt werden.

“Ich bin sicher, dass man von diesen Talenten noch viel hören wird und freue mich, ihren Weg zu unterstützen”, sagte die Initiatorin des Wettbewerbs und Moderatorin König. Unterstützt werden die Siegerinnen auch durch die Show: Als Preis erhalten sie etwa altersgerechte Meisterkurse in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Die Publikumspreisträgerin bekommt ein freies Studiensemester an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). Außerdem stehen den Nachwuchsmusikerinnen diverse Auftritte bevor – sie nehmen etwa an der ORF-Sendung “Stars & Talente by Leona König” teil.

Neben der Kür der Gewinnerinnen wollte man in der Show ein Zeichen für Solidarität und Frieden setzen, heißt es in der Aussendung: Jurorin Lidia Baich, die aus St. Petersburg stammt, interpretierte gemeinsam mit der 15-jährigen ukrainischen Geigerin Valeria Motora aus Kharkyv “Oblivion” von Astor Piazzola.

(SERVICE: “Goldene Note”: Finale am Samstag, 21. Mai um 20.15 Uhr auf ORF 2, Stream und Video-on-Demand unter )

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