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HC Hard kürt sich zum Rekordhalter

01.09.2021 • 23:26 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Luca Raschle führte die Harder mit seinen elf Treffern zum erhofften Titelgewinn. <span class="copyright">gepa/lerch</span>
Luca Raschle führte die Harder mit seinen elf Treffern zum erhofften Titelgewinn. gepa/lerch

„Rote Teufel“ feiern mit einem 33:27-Erfolg den fünften Titel im Supercup.

Die „Roten Teufel“ zeigten sich im Supercup gegen die Fivers Margareten in dominanter Frühform. Die Frage nach dem Sieger kam beim 33:27 eigentlich nie auf und der Erfolg hätte noch höher Ausfällen können. Im achten direkten Aufeinandertreffen holten sich die Harder den vierten Sieg und den fünften Titel im Supercup insgesamt. Damit kürt sich das Team von Trainer Hannes Jon Jonsson auch zum alleinigen Rekordhalter. Linksaußen Luca Raschle und Torhüter Golub Doknic waren die Garanten des Erfolges.

Ivan Horvat war ges­tern mehr im Spielaufbau gefordert. <span class="copyright">gepa/lerch</span>
Ivan Horvat war ges­tern mehr im Spielaufbau gefordert. gepa/lerch

Kreativität und Wurfqualität

Jonsson schickte die zu erwartenden Sieben aufs Feld. Der erste Angriff offenbarte allerdings, dass die Abstimmung zwischen Srdjan Predragovic und Ivan Horvat noch nicht ganz stimmte. Es sollte dies aber die Ausnahme im Angriff bleiben. Ansonsten zeigten sich die Hausherren gerne mit kreativen Spielzügen. Diese endeten dabei häufig mit einem Abschluss von Raschle, der dabei auch vermehrt in die Mitte zog. Kapitän Dominik Schmid spielte seinen Mannschaftskollegen beispielsweise in der 9. Minute frei und Raschle erzielte die 5:4-Führung. Und wollte den „Roten Teufel“ keine Offensivlösung einfallen, erlösten die Wurfqualitäten von Predragovic.
In der Defensive hatten die Hausherren hingegen schon mehr zu kämpfen. Predragovic rückte nach Außen, Rechtsaußen Paul Schwärzler kam dafür eine Position weiter in die Mitte. Und genau diese Schnittstelle nutzten die Wiener zumeist für ihre Treffer.
Dennoch waren die Harder überlegen und Raschle konnte nach 15 Minuten beim Stand von 9:6 die erste Drei-Tore-Führung bejubeln. Dieser Vorsprung hielt stabil, weil die Fivers in den Schlussminuten des ersten Abschnittes ihre Unerfahrenheit offenbarten und Torhüter Doknic in Fahrt kam. Mit nur drei Feldspielern verteidigten die Harder, zunächst zeigte Golub seine Qualitäten und dann begingen die Fivers zudem ein Offensivfoul. Der „Hexer“ war just zur Stelle, als seine Mannen ihn am dringendsten benötigten. So ging es mit einem 16:13 im Rücken in die Katakomben.

Trohüter Golub Doknic hielt den ersten Pokal der Saison in Händen. <span class="copyright">gepa/lerch</span>
Trohüter Golub Doknic hielt den ersten Pokal der Saison in Händen. gepa/lerch

Alleiniger Rekordhalter

Im zweiten Abschnitt benötigten die Harder etwas, um in der Offensive in Fahrt zu kommen. Aber mittlerweile wurden die Räume in der 6:0-Deckung geschlossen und Doknic parierte, was zu halten war.
Als dann auch der eigene Angriff den Staub aus der Kabine abgelegt hatte, zeigte sich, dass der Ausgang dieser Partie eigentlich nur in eine Richtung gehen konnte. Für eine Vorentscheidung sorgten Horvat und Raschle mit ihren schnellen Gegenstößen und der Führung zum 21:16. Diese wurde sogar noch auf 25:17 ausgebaut, womit nur mehr die Höhe des Triumphs offenblieb. Am Ende war es der Vorsprung mit sechs Toren und der fünfte Titelgewinn. Mit diesem Sieg unterstrichen die Harder auch ihre Titelambitionen in der Liga. „Da war viel Gutes dabei. Es war auch ein bisschen Hektik drinnen, aber wir haben das oft gut gelöst. Von diesem Spiel kann man viel Videomaterial verwenden“, meinte Jonsson zu seinem Premierensieg für Hard.

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