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Frisch gebackene Seelen

08.02.2026 • 07:00 Uhr
Rezepttipp, Ulrike Hagen, Lebensart
Selbstgemachte Seelen wie vom Bäcker, herrlich aromatisch – dieses einfache Brot braucht nicht viel, um glücklich zu machen. Ulrike Hagen

Ulrike Hagen kocht jede Woche ein Gericht für die NEUE am Sonntag.

Für 8 – 9 Stück

  • 500 g Mehl Typ 500 (oder eine Mischung aus
  • 400 g Mehl Typ 500 und 100 g Typ 700)
  • 400 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Trockenhefe
  • 1 ¼ Teelöffel Salz

    sowie
  • etwas Öl
  • grobes Salz und Kümmel zum Bestreuen

Zubereitung

In einer großen Schüssel die Hefe im Wasser auflösen, Mehl und Salz dazu geben und kurz vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen, anschließend zum ersten Mal ziehen und falten, d.h. den Teig an einer Seite hochziehen – das geht am besten mit feuchten Händen – und zur anderen Seite legen. So auf allen 4 Seiten ziehen und falten. Wieder zudecken und nach 30 Minuten zum zweiten Mal ziehen und falten. Und nach weiteren 30 Minuten ein letztes Mal ziehen und falten. Den Teig anschließend in eine leicht geölte flache Schale legen zugedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Am Folgetag – oder auch 2 Tage später – den Backofen auf 250°C Heißluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig aus dem Ofen nehmen und vorsichtig auf eine feuchte Arbeitsfläche stürzen – es sollte so viel Luft wie möglich im Teig bleiben. Nun mit feuchten Handkanten längliche Stücke abstechen und vorsichtig auf das Backblech setzen. Die Seelen mit viel Kümmel und Salz bestreuen und die Backbleche in den Ofen schieben. Ein Glas Wasser auf den Backofenboden gießen und die Tür verschließen. Die Seelen für ca. 15 – 18 Minuten goldbraun backen.

Aus dem Backofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Am besten noch frisch genießen.