Das Erdbeben in der Türkei und in Syrien forderte bislang mehr als 46.000 Menschenleben. Es konnten 296 Stunden nach dem Beben weitere Überlebende gerettet werden.
Elf Tage nach dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet konnte eine Kuh befreit werden. Sie überlebte nur, weil ihre Besitzerin zur Kuh kletterte, um sie zu versorgen.
Am Dienstag ist die Spezialeinheit Saruv wieder aus dem Erdbebengebiet zurückgekehrt. Der emotionale Empfang war wichtig, sagt Teamleiter Markus Mayr am Tag danach.
Auch der touristisch erschlossene Westen und der Süden der Türkei werden häufig von Erdbeben erschüttert – wie viele Urlaubsländer am Mittelmeer: ein seismischer Überblick.
Nach den verheerenden Erdbeben wurden auch in den vergangenen Stunden noch Überlebende geborgen. Unterdessen gibt es bereits mehr als 24.000 Beben-Tote.
Saruv-Team um Einsatzleiter Markus Mayr rettete Mutter und Kleinkind, die mehr als 90 Stunden unter den Trümmern lagen. Für die Retter ein ordentlicher Motivationsschub.
Das Neugeborene war noch durch die Nabelschnur mit seiner Mutter verbunden, die es nun niemals kennenlernen wird. Das Mädchen ist die einzige Überlebende ihrer Familie.
Joachim Mangard “La traviata” aktueller denn je: Eine Gesellschaft, die im Spiegel bricht