Wir blicken auf ein Astrojahr mit drei Finsternissen, ergiebigen Sternschnuppennächten, Kometen und Polarlichter zurück. Bis Neujahr können wir die Wintersternbilder betrachten.
William Herschel entdeckte 1781 Uranus, den siebten Planeten des Sonnensystems. Er ist lichtschwach und daher ein Fernrohrobjekt. Derzeit besteht die Chance, ihn freiäugig zu sehen.
Der letzte Vollmond wurde Supermond genannt. Er war größer und heller als gewöhnlich. Der Mond zieht andere Bahnen am Himmel als die Sterne. Das Verständnis seiner Zyklen ist bei der Beobachtung hilfreich.
Kommenden Donnerstag steht der Mond im Sternbild Stier und begegnet gegen 18 Uhr dem Siebengestirn. Die beiden Himmelsobjekte wurden schon in der Bronzezeit zu Kalenderzwecken genutzt.
Herr der Ringe wird er genannt. Er ist ein wahrer „Hingucker“ für Teleskopbeobachter. Zurzeit schauen wir fast auf die Kante der Saturnringe – ein ungewohntes Bild.
Die Perseiden sind die bekanntesten Sternschnuppen. Mitte August erreichen sie jedes Jahr ihr Maximum. Es gibt gute Gründe, schon jetzt nach ihnen und anderen Meteoren Ausschau zu halten
Eine kleine Schale aus leuchtschwachen Sternen steht hoch am Himmel. Veränderliche Sterne machen die Nördliche Krone interessant. Himmelsbeobachter warten gespannt auf einen Nova-Ausbruch.
Die kommenden Abende ist der innerste Planet, der Merkur, von freiem Auge oder zumindest mit einem Fernglas zu sehen. Es wird ein Wettlauf gegen die späte Dämmerung sein.
Die Pfarrkirche Nofels war ein Ort der Langen Nacht der Kirchen. Hier wurde beschaulich über den Himmel im religiösen und astronomischen Sinn nachgedacht und verbindendes gesucht.
Heute ist Vollmond und er steht 71 Grad hoch am Himmel. Beobachtet man die Aufgangspositionen der Sonne ein Jahr hindurch, erkennt man eine Systematik. Der Mond hingegen scheint willkürliche Positionen einzunehmen.