Der europäische Automarkt zeigt sich im Sommer leicht erholt – doch die Herausforderungen für die Branche bleiben groß. Während heimische Hersteller bei der Elektromobilität langsam Boden gutmachen, drängen neue Player wie BYD mit Macht nach Europa. Gleichzeitig sorgen Zölle, Absatzprobleme in China und das bevorstehende Verbrenner-Aus für Unsicherheit.
Eine Auswertung der Statistik Austria zeigt: Bei reinen Stromfahrzeugen gehen die Neuzulassungen deutlich zurück. Vorarlbergs Autohändler haben unterschiedliche Erklärungen dafür.
In Österreich sind vor allem E-Autos des US-Autobauers Tesla gefragt, wobei ein gewichtiger Teil der Neuzulassungen seit 2020 auf Modelle aus der Produktion in China entfällt. Die bedeutendsten chinesischen E-Auto-Marken in Österreich sind MG und BYD. Volkswagen auf Platz zwei.
Auf chinesische E-Autos werden Strafzölle bis zu einer Höhe von 37,6 Prozent eingehoben. Aber das letzte Wort wird erst im November gesprochen. EU-Staaten sind uneinig.
Seit August 2022 ist die Nachfrage nach E-Autos in Österreich stark eingebrochen, sie sind zum Teil Ladenhüter. Die Preise bleiben aber unverändert hoch.
Joachim Mangard Wir schreiben für Sie, liebe Leserschaft!