Zwischen Dankbarkeit für Vorarlberg und der Sehnsucht nach Syrien teilen zwei Geflüchtete ihre Gedanken zum Sturz Assads. Nahost-Experte Thomas Schmidinger und Caritasdirektor Walter Schmolly bremsen die Euphorie.
Die Hörbranzer Naturkatastrophe nahm Leonhard Matt sein Zuhause. Die Suche nach einer neuen Bleibe für sich, seine Mutter und seine Schwester, gestaltet sich schwierig – ein Lokalaugenschein.
Die „Karawane der Menschlichkeit“ ist seit vier Jahren unterwegs, um Flüchtlingen an den Grenzen Europas Hoffnung zu spenden. Nicht nur mit Geld, Schuhen und Stiften, sondern auch mit Clowns oder Maltherapeutinnen. Morgen Samstag sind sie ab 19.30 Uhr mit einem Bildvortrag in Lustenau im W*ORT zu Gast.
Seit zehn Jahren leben Shirin und Khadiga Shekh Rashid mit ihrer Familie in Vorarlberg. Heuer haben die syrischen Schwestern gemeinsam in Innsbruck den Aufnahmetest für das Medizinstudium gemacht – und beide geschafft.
Der Vorschlag sei „bereits gängige“ Praxis, heißt es. Laut den Grünen sei es hilfreicher, Lehrpersonal direkt zu unterstützen. Selbsterhaltungsfähigkeit als Voraussetzung für Familiennachzug rechtlich sei durchsetzbar.
Der Wiener Aktivist und Rapper Petar Rosandić zeigte im März vier Jugendbotschafterinnen die Missstände an der EU-Außengrenze. Bei seinem Besuch in Vorarlberg erzählte er davon.
Roland Schönbauer erklärt, dass internationale Hilfe „in atemberaubender Geschwindigkeit“ sinkt. Deshalb ziehen Menschen weiter, die eigentlich kein Interesse daran hatten.
Joachim Mangard Dem trotzigen Kind die Stirn bieten, des Friedens willen