Der KI-Boom hat sich zum globalen Megatrend entwickelt – doch er endet längst nicht bei Chips, Rechenzentren und Cloud-Software. Denn ohne Energie läuft keine einzige Anwendung.
Nach mehr als 25 Jahren zäher Verhandlungen haben die Europäische Union und die Mercosur-Staaten am 17. Januar ein umfassendes Partnerschafts‑ und Handelsabkommen unterzeichnet. Vorgesehen ist die Schaffung einer Freihandelszone mit über 700 Millionen Menschen, die Europa mit den Staaten des Mercado Común del Sur – des „Gemeinsamen Markt des Südens“ – verbindet.
Das EU-Parlament hat Mitte Dezember einen Fahrplan beschlossen, um Europas Energieversorgung unabhängiger zu machen. Kernpunkt: Es sollen keine neuen Verträge mit Russland abgeschlossen werden.
Die Börsengeschichte kann mit einer neuen Superlative aufwarten: Im Dezember verlegte Walmart, der weltweit größte Einzelhändler, seine Aktien von der New York Stock Exchange zur Technologie-Börse Nasdaq.
Der Silberpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht: Vor einer Woche durchbrach er die magische Marke von 60 US-Dollar pro Unze. Im Jahresverlauf 2025 hat sich der Preis damit verdoppelt.
Das EU-Parlament möchte Kinder besser vor gefährlichen Chemikalien in Spielzeug schützen und beschloss deshalb Ende November eine Neuauflage der europäischen Sicherheitsvorgaben für Spielzeuge.
Österreichs Modekäufer bevorzugen zwar weiterhin den stationären Handel, doch die Dynamik in Richtung Online ist unübersehbar: 2024 flossen bereits 1,5 Milliarden Euro in Billig-Onlineshops wie Temu, Shein & Co.
Jedes Jahr landen rund 5,6 Billionen Zigarettenfilter als nicht abbaubarer Plastikmüll in der Umwelt. Auf der elften WHO-Konferenz zum Rahmenübereinkommen bezüglich Tabakkontrolle diskutieren diese Woche Experten aus 183 Staaten und 29 NGOs auch über Umweltschutz und ein weltweites Verbot dieser Filter.
Ein Finanzskandal erschüttert die europäische Alkoholbranche: Die italienische Finanzpolizei beschlagnahmte Aktien des Spirituosenkonzerns Davide Campari-Milano im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro.
Nach einem durchwachsenen Jahresbeginn erleben Umwelttechnologie-Aktien aktuell eine spürbare Erholung. Der Sektor, der lange unter geopolitischen Spannungen, Zinssorgen und politischer Unsicherheit gelitten hatte, zeigt sich zunehmend robust.
Frauen lesen mehr als Männer und ältere Menschen mehr als jüngere. Tendenziell greifen Akademiker häufiger zum Buch als Nicht-Akademiker. Unsere deutschen Nachbarn verbrachten 2022 durchschnittlich 27 Minuten pro Tag mit Lesen – fünf Minuten weniger als 2012.
Der europäische Luftverkehr hebt wieder ab: Die Passagierzahlen steigen, der Markt wächst – doch bei der Lufthansa stehen Sparkurs und Stellenabbau auf dem Programm. Während der deutsche Konzern auf Digitalisierung und Effizienz setzt, zeigen Mitbewerber wie Air France-KLM, wie Transformation gelingen kann.
Das deutsche Start-up Cylib hat ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Graphit, Kobalt, Mangan und Nickel aus alten Batterien zurückgewonnen werden können – und das ausschließlich mit Wasser, ganz ohne den Einsatz von Chemikalien.
Wegen Verstößen gegen das EU-Wettbewerbsrecht muss Google eine Strafe von 2,95 Milliarden Euro zahlen. Die Europäische Kommission wirft dem Tech-Giganten vor, im digitalen Werbemarkt (Adtech) seine marktbeherrschende Stellung missbraucht zu haben.
Gerne präsentiert sich China als Speerspitze der Energiewende. Einer Studie der Organisation Global Energy Monitor zufolge, baut die Volksrepublik aktuell fast doppelt so viele Kapazitäten für Wind- und Sonnenenergie auf, wie der Rest der Welt zusammen.
Im Lebensmittelbereich bieten Kunststoffverpackungen unzählige Vorteile: Sie sind leicht, sie verlängern die Haltbarkeit und sie schützen vor Verunreinigungen und Beschädigungen.
Norwegens größter privater Pensionsfonds KLP hat – auf Basis seiner Richtlinien – zwei Rüstungsunternehmen aus seinem Portfolio ausgeschlossen. So kommt der deutsche Stahlkonzern Thyssenkrupp nicht mehr infrage, weil seine Tochter, Thyssenkrupp Marine Systems, Kriegsgerät nach Israel liefert.
Seltene Erden sind Schlüsselrohstoffe für die Energiewende. Sie stecken in leistungsfähigen Windrad-Turbinen, Elektromotoren, E-Auto-Batterien oder Solaranlagen. Die Medizintechnik und die Rüstungsindustrie kommen ebenso nicht ohne sie aus.
Die großen Halbleiterkonzerne haben für das erste Quartal des Jahres teilweise deutliche Umsatz- und Gewinnanstiege gemeldet. Die boomende Nachfrage nach KI-Chips, aber auch die Aufträge aus anderen Industriezweigen wie von Automobil- oder Computerherstellern bescherten der Branche gute Gewinne. 2025 soll der weltweite Umsatz der Chip-Industrie auf 697 Milliarden US-Dollar steigen.
Joachim Mangard Dem trotzigen Kind die Stirn bieten, des Friedens willen