Künftig dürfen Wölfe schon dann erlegt werden, wenn sie eine Gefahr für Mensch oder Nutztier darstellen - nicht erst, wenn sie Schaden angerichtet haben. Rund um die Gesetzesänderung wurde im Landtag hitzig diskutiert.
Landtag debattierte zu Energieautonomie, gestiegenen Spritpreisen und Windkraft. Diskussionen gab es um die Position der FPÖ, die andere Töne als im Nationalrat anschlug.
Opposition nahm bei Aktueller Stunde im Landtag den politischen Stil der schwarz-blauen Koalition ins Visier. Landeshauptmann Wallner konterte: "Sie spielen dieselbe Platte wie letztes Jahr."
Das landespolitische Jahr 2025 lieferte zahlreiche Highlights. Die NEUE hat ins Archiv geblickt und einen Auszug der hitzigsten Debatten, kreativsten Wortmeldungen und besten Bilder aus neun Landtagssitzungen an elf Tagen in diesem Jahr zusammengestellt.
Ein Jahr schwarz-blaue Landesregierung: Opposition zerlegt die Arbeit der Koalition, ÖVP und FPÖ ziehen positives Fazit. Heiß umstritten war einmal mehr die Spitalsreform.
Erstmals sind gleich viele weibliche wie männliche Abgeordnete in einem österreichischen (Landes-)Parlament vertreten. Die Vorreiterrolle darf und soll sich in der Arbeit widerspiegeln. Ein Kommentar.
In der Aktuellen Stunde sprach sich Landwirtschaftslandesrat Gantner für eine "proaktive Regelung" beim Wolf aus. Einwallner (SPÖ) attackierte die Landwirtschaftskammer.
In der Generaldebatte zum Rechenschaftsbericht verteidigten die Regierungsparteien ihren Kurs. Die Opposition wurde besonders zu den Sozialkürzungen deutlich.
Die SPÖ stellte im Rechtsausschuss einen Antrag auf Ausweitung des Interpellationsrechts. Der Landtagspräsident begründet, warum er keine Notwendigkeit für eine solche Änderung sieht.
Der Genehmigungszeitraum für Beschneiungsanlagen wird verdoppelt, der Ausbau bei der Digitalisierung vorangetrieben. ÖVP, FPÖ und Neos sind erfreut, kritische Töne kommen von den Grüne und der SPÖ.
Joachim Mangard Dem trotzigen Kind die Stirn bieten, des Friedens willen