Feldkirchs Bürgermeister Manfred Rädler (ÖVP) über die Verantwortung in der Causa Montforthaus, die Finanzlage der Stadt, Sparmaßnahmen und warum sich die Feldkircherinnen und Feldkircher auf deutlich höhere Gebühren einstellen müssen.
Feldkirchs defizitäres Kultur- und Kongresshaus entwickelt sich zunehmend zur politischen Baustelle. Der Landtag muss sich nun mit den verheerenden Befunden des Rechnungshofs beschäftigen - auf Antrag der Oppositionsparteien.
2,4 Millionen Euro Abgang wurden dem einstigen Prestigeprojekt nach der Prüfung des Rechnungshofs prognostiziert. Wie die NEUE nun exklusiv recherchiert hat, kommen wohl 900.000 Euro zusätzlich hinzu. Was die Kostentreiber sind, rückt die Stadt Feldkirch nun zurückhaltend heraus.
Kurz vor seinem Abgang soll der Geschäftsführer der Montforthaus GmbH eine höhere Überweisung an sich selbst getätigt haben. Jetzt steht genau diese Summe im Mittelpunkt neuer Fragen.
Monforthaus-Krise: Nach der Absage des Geschäftsführers und Rücktritten im Aufsichtsrat setzen Bürgermeister Rädler und der verbliebene ÖVP-Aufsichtsrat Wolfgang Flach auf Neubesetzung und externe Strategieberatung.
Vier Aufsichtsräte werfen das Handtuch, darunter der Vorsitzende Benedikt König, der sich nun offen gegen ÖVP-Parteikollegen in der Stadtregierung stellt. Auslöser: Der Umgang mit Geschäftsführer Markus Klebel, der ebenso einen unerwarteten Schritt setzte.
Während der Aufsichtsratsvorsitzende der Montforthaus GmbH, Benedikt König, die Kritik der Prüfer relativierte und gar von einem Gewinn für die Stadt Feldkirch sprach, übte die Opposition in der Stadtvertretungssitzung weiterhin Kritik.
Der Vertrag von Geschäftsführer Markus Klebel läuft am heutigen Montag aus. Bis zuletzt blieb ungeklärt, wie es an der Spitze weitergeht. Am frühen Abend traten Aufsichtsrat und Generalversammlung zusammen - begleitet von scharfer Rechnungshofkritik und ungelösten Führungsfragen.
Mit einem dramatischen Minus im Budget und sinkenden Abozahlen steht das SOV vor gravierenden wirtschaftlichen Hürden. Die neue Saison bringt dennoch ein ambitioniertes Programm.
Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Nach monatelangen, intensiven Planungen seitens des Ballkomitees feierte das Gymnasium Schillerstraße im ausverkauften Montforthaus seinen fulminanten Maturaball 2025.
Feldkirchs Bürgermeister Manfred Rädler (ÖVP) über die bevorstehende Bürgermeisterdirektwahl, das defizitäre Montforthaus und die Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen.
Joachim Mangard Dem trotzigen Kind die Stirn bieten, des Friedens willen