Ein Vater und seine beiden Söhne wollten ausstehendes Geld einfordern. Das Treffen endete mit Verletzungen und einem Strafverfahren wegen mehrerer Delikte. Das Gericht verhängte auch Haftstrafen.
58-Jähriger bedrohte einen Tankstellenmitarbeiter in Hörbranz und forderte Geld. Der Mitarbeiter wehrte sich beherzt mit einem Wischmop. Nun fiel das Urteil.
Eine Telegram-Nachricht brachte einen Oberländer (50) wegen Nötigung vor das Landesgericht Feldkirch: Ein Arzt aus Vorarlberg sollte sich bei einer Frau entschuldigen, den Kontakt zu ihr abbrechen und sich beim Absender melden.
Gefährliche Drohung und Körperverletzung: Zunächst hatte der Angeklagte (24) Sorge, dass er zu unbedingter Haft verurteilt wird - dann war ihm die Geldstrafe zu hoch.
Mehrere Zeugen schwächten ihre früheren Aussagen vor Gericht ab. Der Schöffensenat folgte dennoch weitgehend der Anklage. Der 38-Jährige bestritt bis zuletzt eine Beteiligung am Suchtgifthandel.
Landesgericht Feldkirch: Angeklagter räumt sexuelle Handlungen ein, diese seien jedoch freiwillig und einvernehmlich gewesen. Zudem habe das Mädchen Geld verlangt. Das mutmaßliche Opfer, dessen Einvernahme derzeit per Video zugespielt wird, lebt mittlerweile als Mann.
Ein undurchsichtiges Firmengeflecht und zweckwidrig verwendete Kredite beschäftigten das Landesgericht Feldkirch: 60-Jähriger Unternehmer musste sich wegen betrügerischer Krida und Untreue verantworten. Das kam bei dem siebenstündigen Prozess heraus.
Gefängnisstrafe für bewaffneten Überfall fiel im neuen Prozess ein wenig niedriger aus, weil nunmehr Freispruch von unbefugtem Besitz einer verbotenen Tatwaffe erfolgte.
Kurz vor Mitternacht am 2. März stürmte ein maskierter Mann das Casino in Bregenz und bedrohte Mitarbeiter mit einer Waffe. Es war der erste Überfall in der Geschichte der Spielbank. Am Donnerstag steht der mutmaßliche Täter, ein 25-jähriger Schweizer, vor Gericht.
Vorbestrafter zu Unrecht zu Haftstrafe verurteilt. Denn über angeklagtes Verbrechen hätte in Abwesenheit des Angeklagten nicht verhandelt werden dürfen. Nun neuer Strafprozess.
Angeklagter forderte im Drogenrausch mit Morddrohungen und Schlägen Mitbewohner dazu auf, siebeneinhalb Meter in die Tiefe zu springen. 44-Jähriger wurde schwer verletzt.
Während ihr verurteilter Ex-Lebensgefährte sich bereits in Haft befand, sagte 29-Jährige, sie und nicht er habe Drohung geschrieben. Danach wurde er sofort enthaftet und sie verurteilt.
NEUE-Serie "Hinter den Kulissen des Rechts": Strafverteidigerin Andrea Concin spricht über drei prägende Fälle ihrer Karriere, bewegende Momente im Gerichtssaal, die Kraft des Schweigens und die Frage, warum jeder Mensch Anspruch auf eine starke Verteidigung hat.
Ostern ist vorbei – nun rollt das Landesgericht Feldkirch wieder schwere Fälle auf. Es geht um Gewalt in Familien, Sexualdelikte, Diebstahlserien und ein Schwurgerichtsprozess wegen versuchten Mordes.
Joachim Mangard Kommentar zur Lage der Nation: “Da schmilzt das Eis von meiner Seel’ …